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Die häufigsten Sex-Pannen und wie man damit umgeht!

Die häufigsten Sex-Pannen und wie man damit umgeht!

Sex ist und bleibt die schönste Nebensache der Welt. Doch selbst beim besten Liebhaber und der besten Liebhaberin geht nicht immer alles glatt. Was dann?

Bett zerstört, zu wild getrieben?

Gerade ist der Spaß am größten, der Sex am wildesten, da kracht es und man landet unvermutet etwas tiefer. Das Bett hat der Ekstase nicht standhalten können. Sofern alle Beteiligten unverletzt sind, darf das mit Humor genommen werden. Ärgern hilft nun auch nichts mehr, passiert ist passiert. Und wer weiß, vielleicht fördert die Liebe auf der Matratze ja die eine oder andere heiße Erinnerung an Nächte in der Studentenbude oder im Zeltlager zutage? Abgesehen davon darf der Vorfall als Aufforderung verstanden werden, sich ein schickes – und vor allem stabiles! – neues Bett zu besorgen.

Unerwünschter Besuch von Mama?

Vergessen, die Tür abzuschließen? Wenn mitten im Liebesspiel plötzlich jemand ins Zimmer platzt, ist das zumeist allen Anwesenden außerordentlich peinlich. Gut, wenn es die lockere Hippie-Mitbewohnerin ist, die ihre Liebschaften bislang auch nicht immer leise ausgelebt hat, mag es weniger schlimm sein. Aber die eigene Mutter oder der Handwerker, der eigentlich nur nach einem Kaffee fragen wollte – das ist richtig unangenehm. Normalerweise versteht die Person augenblicklich von selbst was Sache ist und verschwindet so schnell wie irgend möglich wieder.

Respekt, wer jetzt noch die Stimmung halten und einfach weitermachen kann – wenn nicht, ist ein ungestörter nächster Versuch anzuraten. Sollte man dem ungebetenen Besucher danach nicht mehr in die Augen blicken können, empfiehlt sich außerdem eine Entschuldigung und die Bitte, beim nächsten Mal erst anzuklopfen. Manchmal ist man sich jedoch auch einig, lieber den Mantel des Schweigens über die Angelegenheit zu breiten.

Hardwareproblem: Er bekommt keinen hoch

Das sagt sich nicht nur so, das stimmt tatsächlich: Es passiert eigentlich jedem irgendwann einmal. Die Rede ist von spontan auftretenden Erektionsstörungen. Manchmal ist die Aufregung ursächlich – vor allem beim ersten Sex mit einer neuen Partnerin – manchmal ein Glas Wein zu viel. Auf jeden Fall ist es kein Weltuntergang. Als Frau nimmt man eine solche Panne locker und nicht persönlich. Oft lohnt es sich an dieser Stelle, einfach weiter zu kuscheln und dem besten Stück ein wenig Zeit für einen weiteren Anlauf zu verschaffen. No-Go: Auslachen oder unter Druck setzen.

Als Mann nimmt man diese Angelegenheit mit Charme, gesteht die Nervosität eingedenk des überwältigenden Aussehens der Partnerin ein und bietet ihr an, sie anderweitig zu verwöhnen. No-Go: Der Frau die Schuld an der Durchblutungsstörung geben. Falls sich solche Probleme allerdings häufen, sollte man eine Veränderung des Lebenswandels oder einen Besuch beim Arzt ins Auge fassen.

Michael? Oder auch nicht… wenn der falsche Name gestöhnt wird

Jeder hat mal einen vergesslichen Tag, führt das jedoch zum lautstarken Stöhnen eines falschen Namens, ist das richtig unangenehm für beide Parteien. Einfach weiterzumachen wäre an der Stelle unangemessen – zumindest eine Entschuldigung ist angebracht, ob es danach eine Fortsetzung geben darf, bleibt dem oder der falsch Benannten überlassen. Einzige Ausnahme: Er oder so sie tut selbst intensiv so, als wäre nichts gewesen – dann ist die Erotik des Moments anscheinend stärker.

Sollte das eigene Sexualleben allerdings gerade personell etwas abwechslungsreicher gestaltet sein, oder die Trennung vom Ex-Freund oder der Ex-Freundin noch nicht lange zurückliegen, sollte man vielleicht generell eine Zeitlang auf das Stöhnen von Namen verzichten. Es gibt schließlich ausreichend andere Möglichkeiten, seinem Gegenüber seine Lust zu verdeutlichen.

Schlechter Oralsex

Guter Oralsex ist eine fantastische Sache – schlechter kann auch die beste Stimmung ernsthaft ins Wanken bringen. Wenn man merkt, dass der Partner so gar kein Talent zum oralen Verwöhnen hat, sollte man auch nicht lange so tun als ob. Handelt es sich um kleinere Technikmängel oder individuelle Vorlieben, kann das Problem vielleicht mit ein oder zwei gezielten Tipps behoben werden. Aber das funktioniert nicht immer und in dem Fall sollte man lieber auf diese Sorte Vergnügen verzichten. Immerhin gibt es noch ein paar Hände zu benutzen oder die Möglichkeit, einfach gleich zum richtigen Sex überzugehen. Im schlimmsten Fall muss man sich eben eingestehen, dass es in dieser Konstellation kein allzu befriedigendes Sexerlebnis geben wird und die Sache lassen. Das Gleiche gilt auch im Fall besonders miserabler Küsser.

Unerwartetes Extra: Der Partner mit Fetisch

Eigentlich hatte man sich auf entspanntes, konventionelles Vergnügen eingestellt, da offenbart das Gegenüber einen mehr oder minder seltsamen Fetisch. Der Sexualpartner steht auf Leder, Fesseln oder Füße? Oder vielleicht möchte er beschimpft werden? Sexuelle Fetische sind vielfältiger und weiter verbreitet als manch einer denkt. Eine derartige Offenbarung kann sowohl Schock als auch Neugierde hervorrufen. Grundsätzlich sollte sich niemand an dieser Stelle in der Pflicht fühlen, etwas zu tun, mit dem er sich unbehaglich fühlt.

Andererseits bietet das auch eine interessante Möglichkeit, etwas Neues auszuprobieren. Wer schon immer über die eine oder andere etwas speziellere sexuelle Spielart nachgedacht, sich diese aber nie auszuprobieren getraut hat, erhält nun vielleicht die ideale Gelegenheit. Eine Ausnahme bilden sadomasochistische Spiele der härteren Gangart: Diese Vorlieben erfordern großes Vertrauen und intensive Absprachen, um die Wünsche und Grenzen des Partners richtig abzuschätzen. Auf Basis eines One-Night-Stands ist das für bis dahin gänzlich Unerfahrene nur selten eine bereichernde Erfahrung.


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