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Cuckold – wieso es reizvoll ist, wenn die eigene Frau mit einem anderen schläft

Cuckold - wieso es reizvoll ist, wenn die eigene Frau mit einem anderen schläft

Es könnte eine Szene aus einem schlechten Film sein. Er kommt völlig geschafft von der Arbeit nach Hause und freut sich auf seine Liebste. Doch die freut sich gerade über jemand ganz anderen, und zwar nackt im gemeinsamen Ehebett. Normalerweise würde er jetzt ausrasten, dem anderen einen gezielten Schlag ins Gesicht verpassen und sie lautstark zur Rede stellen, bevor er sie rauswirft. Was aber, wenn das alles so geplant war und es ihm gefällt, was er sieht? Was für manche Männer eine Horrorvorstellung ist, ist für einen Cuckold die Erfüllung seiner versautesten Träume…

Was ist ein Cuckold?

Das Wort „Cuckold“ ist in der englischen Sprache ein alltäglicher Begriff für den Mann, der von seiner Frau betrogen und verlassen wurde. Heutzutage hat er aber auch noch eine andere Bedeutung – denn wer sagt denn, dass der „Betrug“ überhaupt ein solcher war? Männer, die darauf stehen, ihre Frau mit anderen Männern schlafen zu sehen, sind die eigentlichen Cuckolds. Sie schauen dabei zu, wie ihre Liebste mit einem anderen Mann ins Bett geht, und sie genießen es, wenn es ihrer Herzdame gefällt. Trotzdem besteht aber die Beziehung weiter, denn ihr Sexleben ist nun einmal anders als bei gewöhnlichen Paaren.

Warum wird ein Mann zum Cuckold?

Die meisten Männer würden jedem anderen Kerl einen gezielten Schlag dahin verpassen, wo’s wehtut, wenn sie auch nur daran denken würden, sich ihre Frau zu schnappen. Der Cuckold aber lebt in der ständigen Sorge, seiner Frau nicht zu reichen. Für ihn ist sie eine gottgleiche Gestalt, die sexuelle Befriedigung verdient hat – und er darf sich glücklich schätzen, dass er ihr sie geben darf. Aber reichen wird er ihr nie. Vielleicht liegt das daran, dass andere Männer besser bestückt sind als er, mehr Muskeln haben, beruflich erfolgreicher sind oder besser aussehen. Die Erniedrigung, wenn sie mit einem solchen Mann schläft und er zuschauen muss, wenn sie ihm das vielleicht noch sagt, wie viel größer sich der andere in ihr anfühlt, ist sein Kick. Deswegen kommt Cuckolding auch oft im Femdom-Bereich vor.

Cuckolding ist nicht gleich Cuckolding

Es gibt verschiedene Stufen. Das hängt mitunter davon ab, wie weit das Paar selbst es treiben will und wie ihre Beziehung zueinander ist. Der sogenannte C1- oder Typ-1-Cuckold empfindet Freude daran, seine Frau lediglich mit einem anderen Mann zu teilen und seinen Wünschen und Ideen zu folgen. Er nimmt aber noch aktiv am Liebesspiel teil und es geht in Wahrheit um ihn und nicht um den anderen. Die Beziehung zur Partnerin ändert sich nur dahingehend, dass sie einen Dritten im Bunde haben. Der C2-Cuckold geht schon einen Schritt weiter, die Frau hat das Sagen. Sie kann einen oder mehrere Liebhaber haben und nur diese und sie entscheiden, was sie miteinander machen. Der Cuckold hat kein Mitspracherecht mehr. Seine Frau kann ihm sogar phasenweise Keuschheit abverlangen, wenn sie im Moment kein Interesse an ihm hat. Der C3-Cuckold ist die extremste Form. Es gibt beinahe oder überhaupt keinen sexuellen Kontakt mehr zwischen dem Cuckold und seiner Frau. Sie schläft, mit wem sie will. Vor allem hat die Frau jetzt auch im Alltag das Sagen und eine gewöhnliche Beziehung ist die Sache schon lange nicht mehr. Die Beziehung kann so weit gehen, dass die Frau sich von jemand anderem schwängern lässt und gemeinsam mit diesem Mann ein Kind großzieht, oder sie verlangt von ihrem Cuckold, sich die Hoden entfernen oder sterilisieren zu lassen, da er sie ja sowieso nicht mehr braucht.

Cuckoldry ist Vertrauenssache

Eine Cuckold-Beziehung ist sicherlich nichts für jedermann. Die Liebste baut eine emotionale und körperliche Bindung für die Dauer zu einem anderen Mann auf. Der Cuckold kann aktiv daran teilhaben und trotzdem noch der Mann seiner Frau bleiben, auch wenn es einen anderen gibt – streng genommen ist aber eher der andere das Sexspielzeug und er ist der wahre Partner. Das kann aber auch vollkommen anders aussehen und er wird zum Nebenmann degradiert. Wichtig ist, über die individuellen Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen, denn nur so können beide herausfinden, was sie wirklich wollen.


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