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Sexting – heißes Vorspiel per Kurznachricht

Sexting - heißes Vorspiel per Kurznachricht

Es ist Mittwoch, kurz nach 16 Uhr. Das Smartphone vibriert. Ein kurzer Blick auf das Display verrät, dass es heute noch heiß werden kann. „Ich werde Dich heute auf dem Küchentisch vernaschen“. Vielleicht bist Du überrascht, vielleicht gehören solche Kurznachrichten aber bereits zum normalen Vorspiel. Sollst Du auf die SMS antworten? Willst Du antworten, weißt aber nicht, was Du schreiben sollst? Hast Du das erste Mal so eine SMS bekommen und fragst Dich, was das zu bedeuten hat?

Was ist Sexting?

Dieser neuartige Trend, mit Kurznachrichten das sexuelle Vorspiel zu beginnen, nennt sich „Sexting“. Dabei werden die Begriffe „Sex“ und „Texting“ kombiniert – macht, bei näherer Betrachtung, durchaus Sinn. Wer schmutzige Kurznachrichten versendet, möchte beim Empfänger das sogenannte Kopfkino starten. „Hast Du Milch gekauft?“ ist definitiv kein heißes Thema; Sexting schafft es hingegen, der vielleicht schon etwas eingeschlafenen Beziehung neuen Schwung zu verleihen. Sexting kann aber auch dazu dienen, dem aktuellen Flirtpartner zu überzeugen, das Date etwas vorverlegen zu wollen. Dabei muss man ja nicht alles auf eine Karte setzen, sondern kann auch ein paar schmutzige Gedanken umschreiben. Eine weitere Möglichkeit? Erotische Selfies. Doch hier ist Vorsicht geboten. Nicht alle Empfänger, die erotische Bilder bekommen, gehen damit auch sorgsam um.

Was passiert mit Deinen erotischen Bildern?

Du kennst den heißen Typen erst seit ein paar Wochen, befindest Dich aber seit Tagen in einem wahren Sexting-Marathon. Schon am Morgen gibt es erotische Kurznachrichten, die – je länger der Tag dauert – immer heißer werden. Ein paar Bilder, ein paar erotische Aufnahmen, ein paar wirklich heiße Selfies – plötzlich bemerkst Du, dass er ein ganzes erotisches Fotoalbum von Dir auf seinem Handy hat. Klappt es mit der Beziehung dann doch nicht, können die Bilder, die Du ihm geschickt hast, zu Deinem schlimmsten Alptraum werden. Schlussendlich garantiert niemand, dass er die Bilder auch bei sich behält oder löscht. Aus diesem Grund solltest Du Nacktbilder nur ohne Gesicht versenden. Ein weiterer Tipp: Erotische Bilder sind, dank Fotofilter, heutzutage kein Problem mehr. Unreinheiten werden weggezaubert, Speckröllchen problemlos entfernt – doch der Hintergrund ist auch entscheidend. Schmutziges Geschirr, das in der Spüle auf den Abwasch wartet, offene WC-Deckel, ein voller Aschenbecher – das macht definitiv nicht heiß.

Dirty Talk 2.0

Doch wie viel darf man tatsächlich zeigen? Am Ende musst Du diese Frage selbst entscheiden. Oftmals ist auch weniger mehr. Frauen stehen auf nackte Oberkörper, knackige Hintern oder durchtrainierte Bauchmuskeln; das „beste Stück“, in Nahaufnahme, macht definitiv nicht scharf. Aber auch Männer müssen nicht immer alles zu sehen bekommen, um scharf zu werden. Der Höschenansatz, ein tiefer Einblick in das Dekolleté, vielleicht auch ein Foto der Kehrseite, nur mit String-Tanga bestückt, regt definitiv die Phantasie an.

E-Mail, SMS oder App?

Bei Sexting entwickeln beide Partner eine gewisse Art der Vorfreude. Es entsteht eine Art Vorspiel, das bereits im Kopf beginnt. Die Sehnsucht, sich wieder zu berühren, die Vorstellung, gemeinsam das zu machen, über das vorher geschrieben wurde. Ob klassischer „Dirty Talk“ oder gezielte Andeutungen, die Platz für die Phantasie lassen – für welche Art von Sexting sich das Paar entscheidet, bleibt ihnen selbst überlassen. Sexting muss nicht unbedingt daraus bestehen, fürchterlich oft zu schreiben, „wie man gerne gef… wird“, sondern kann mitunter auch aus zärtlichen Zeilen bestehen. „Ich freue mich, Dich nackt auf meinem Körper zu spüren“ – auch derartige Kurznachrichten können bereits die Phantasie anregen und dafür sorgen, dass das Vorspiel – zumindest gedanklich – gestartet wird.

Heutzutage gibt es auch Kanäle für Sexting. Dabei sollte man nicht denselben Messenger wie bei der Arbeit verwenden. Warum? Es ist gar nicht so einfach den Leuten im Saal zu erklären, wenn während einer Präsentation das Chatfenster aufgeht und die Worte „Küchentisch abgeräumt, bin bereit, Dich heute zu nehmen“ erscheinen. Wer derart unangenehme Situationen vermeiden möchte, kann sich auf den E-Mail-Verkehr spezialisieren oder auf SMS setzen. Es gibt aber, nicht verwunderlich, auch eigene Sexting-Apps. Dabei können die User anonym bleiben; Bilder, die versendet werden, löschen sich nach wenigen Augenblicken selbstständig und Sprachnachrichten, die abgehört wurden, stehen nicht mehr zur weiteren Verfügung. Ob und welche Funktionen die gewählte Sexting-App bietet, sollte daher im Vorfeld überprüft werden.

Der richtige Zeitpunkt

Natürlich spielt auch das richtige Timing eine wesentliche Rolle. Ist der Partner gerade in einer Sitzung, können Nachrichten sehr wohl zur Erheiterung führen. „In zwei Stunden bist Du daheim. Dann werde ich Dich mit meiner Zunge verwöhnen“ – das mag im ersten Moment vielleicht überraschend sein, im zweiten Moment wird sich der gelangweilte Partner aber noch mehr darauf freuen, wenn die Sitzung endlich vorbei ist. Sexting sollte jedoch keinesfalls gestartet werden, wenn Du weißt, dass Dein Partner in einer heiklen Besprechung mit seinem Vorgesetzten ist, seine kranke Oma im Altersheim besucht oder Überstunden macht, weil er mit seiner Arbeit nicht fertig wird. Sexting mag zwar eine ablenkende Wirkung haben, passt aber nicht immer und überall.

Wer kennt den Statusbericht „schreibt…“ nicht? Das nervt. Tipp? Kurze Nachrichten versenden. Dein Partner will weitere Informationen haben, um das Kopfkino in Betrieb nehmen zu können. Romane sind unangepasst. Kurze, knackige und erotische Texte – keine langen Romane, die dazu führen, dass zwischen den einzelnen Nachrichten fünf bis zehn Minuten vergehen. Tipp: Achte auf das Wörterbuch. Die automatische Rechtschreibkorrektur kann in manchen Fällen tatsächlich eine Nachricht derart verunstalten, dass das Sexting – aufgrund abgeänderter Worte – automatisch zum Fiasko wird. Eine weitere Möglichkeit? Emoticons. Einfach ausprobieren, welche Bildchen am Ende passen. Vielleicht kann man die Worte ja auch durch Emoticons ersetzen und so die Phantasie des Empfängers weiter ankurbeln?

Tipps über Sexting von 61MinutenSex


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